Kein Kalk mit der Wasseracht ?

Wenn ihr wüßtest, was bei uns die letzten Tag los war …

Ich hatte meinem Mann davon erzählt, dass ich eine Wasseracht testen möchte. Gut, er hat sich ein bischen lustig gemacht, wußte aber ja noch nicht genau, was da kommt.

 

 

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Zwei Tage später legte ich ihm diese Wasserachten hin und bat ihn diese im Badezimmer „einzubauen“.

Ab dann ging es los …

Er hat sich kaputt gelacht, mich gefragt, wo denn der Kalk im Wasser plötzlich hin sollte, hat weiter gelacht.

Aber er hat auch sofort nach dem passenden Teil gesucht, um bei unserem Wasserhahn die Dichtung auszutauschen – mehr ist es nämlich nicht 😉 Trotzdem hat er die ganze Zeit gelacht 🙁

 

 

 

Ich bin dann erst einmal zum Elternabend in die Schule gefahren … Als ich wieder kam lachte er immer noch (oder schon wieder? Ich weiß es nicht), denn er hatte in der Zeit wo ich weg war in Foren und auf Seiten von Physikern/Chemikern o.ä. gelesen, dass das alles Quatsch ist. Wo soll denn der Kalk auch hin? Er ist im Wasser und verschwindet ja nicht einfach so „Hokus Pokus“. Aber mein Mann ist ja lieb, er hat in der zwischenzeit auch die Dichtung in der Dusche gewechselt 😀   Ah ja !

 

Dann hieß es für mich am nächsten Morgen: Badezimmer reinigen und vor allem vom Kalk befreien. Diese Arbeit hasse ich, denn dieser Nebel beim Versrprühen des  Kalkreinigers geht auf die Lunge! Wir haben hier in Einbeck einen Härtegrad von 13! Als wir noch in Northeim gewohnt haben, hatten wir einen Wert von 23 und dazu eine Enthärtungsanlage. Schon oft hat mein Mann gesagt, er möchte wieder eine kaufen, aber wir haben keinen Platz dafür! Jetzt haben wir die Wasseracht 🙂

 

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So sieht dann mal ein verkalkter Wasserhahn aus. Auf dem unteren Ring hat sich einiges abgelagert. Die Wassertropfen (ich habe sie extra mal nicht entfernt, ansonsten mußte ich immer morgens nachputzen) sehen nicht schön aus und oben um den Griff hatte sich auch so einiges abgesetzt.

 

 

 

 

 

 

Den Wasserhahn habe ich ohne Chemie gesäubert! Einfach mit dem laufenden Wasser (es war ja bereits die 8 eingebaut) und einem Tuch. Klar mußte ich rubbeln, aber es ging ab! Sonst hab ich mir schon mal ein Küchenmesser zur Hife geholt, mußte aber arg aufpassen, dass ich nirgends Kratzer rein brachte.

 

Wie mache ich seitdem sauber? Nach dem Waschen / Zähneputzen, gebe ich Wasser über den Hahn um ihn sauber zu spülen und lasse alles einfach trocknen, ohne nochmals mit dem Handtuch nachzureiben. Auch den Spiegel habe ich nach dem Reinigen nicht mehr mit einem Ledertuch getrocknet! Das Wasser perlt einfach ab – klickt Euch durch die Bilder:

Alles Quatsch und mein Mann hatte sooo Recht. Nach langer Nutzungszeit der Wasseracht muß ich sagen sie bringt wirklich gar nichts. Der Kalk ist wieder genauso da wie vorher! Ich kann sie euch leider nicht empfehlen.

 

Und so sieht es aus, nachdem alles von allein abgetrocknet ist (ich habe nie erwartet, dass alles wirklich fleckenlos ist, aber das Ergebnis hat mich überzeugt!)  wenn das Bad gründlich mit einem Kalkentferner gereinigt wurde 😉 :

 

 

 

Wie soll die Wasseracht funktionieren? Der Hersteller/Anbieter schreibt auf seiner Beipackkarte einiges, was die Männer und nun auch mich zum lachen bringt.

So zum Beispiel: „Erhitzen Sie das schöne weiche Wasser …“ – das ist jetzt nicht unbedingt Kritik sondern eine Anregung, es doch ein bischen emotionsloser zu formulieren 😉

 

Ab hier braucht ihr nicht mehr weiter lesen – ich lasse es einfach mal stehen, als Erinnerung an diesen leider nicht erfolgreichen Test.

 

 

 

Meine Kurzinterpretation: Im Wasser ist Kalk in gelöster Form enthalten. Die Härte des Wassers wird in Härtegraden gemessen. Ein deutscher Härtegrad (dH) entspricht dem Gehalt von 10 Gramm Kalk in 1.000 Litern Wasser. Durch den Einsatz der Wasseracht (einfach die normale Dichtung ohne die 8 gegen die neue 8 austauschen) wird das Wasser beim Austritt aus dem Wasserhahn extrem verwirbelt. Was zur Folge haben soll, dass die feinen Kalkteilchen nochmals feiner werden und sich die Oberflächenspannung des Wassers verändert. Dies sieht man zum Beispiel an den Amaturen oder am Spiegel, da hier das Wasser einfach abperlt. Es ist noch nicht ganz wie beim Lotuseffekt, aber soll diesem sehr nahe kommen.

Der Kalk im Wasser ist nicht verschwunden, soll aber durch das Abperlen nicht mehr an den Amaturen haften bleiben, außer an den waagerechten Teilen. Das Wasser, welches auf meinem Wasserhahn liegen bleibt, trocknet: und da der Kalk ja nicht „Hokus Pokus“ weg ist, bleiben auch hier Kalkflecken zurück.

 

Am Wochenende werden wir weitere Wasserachten vor allem auch bei der Waschmaschine und dem Geschirrspüler einbauen. Hier ist das Wasser in Bewegung, dass heißt, der Kalk soll mit ausgespült werden und bleibt nicht an den Heizstäben etc. haften.

Ob es beim Wasserkocher klappt weiß ich noch nicht. Mmmhh … es soll klappen … aber der Hersteller schreibt doch selbst, dass wenn man das Wasser richtig aufkocht, der gelöste Kalk wieder gröber wird. Dann hab ich ja doch wieder Kalk im Wasserkocher …

 

 

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Du bist neugierig geworden? Schau auf die Anbieterseite unter wasseracht-wasserverwirbeler

Die Wasseracht ist patentiert ! Nachmachen lohnt sich nicht 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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