Foodstyling – für professionelle Fotos unerläßlich

Foodstyling

 

Wenn ich so meine Berichte hier auf dem Blog schreibe, möchte ich natürlich auch schöne Fotos präsentieren. Dabei surfe ich oft durchs www. um zu sehen, wie andere ihre Produkte in Szene setzen. Ein sehr interessanter Bereich ist das Foodstyling. In meiner Kamera kann ich zwar einstellen „das Essen natürlich wirken lassen“ aber wenn ich die Lebensmittel nicht richtig auf den Teller bringe, hilft mir die Kamera hier dann auch nicht mehr weiter.

Jeden Tag sehen wir perfekt angerichtetes Essen, ob auf Lebensmittelverpackungen, in Kochbüchern oder Zeitschriften und diese Bilder machen Lust auf das Produkt oder darauf es nachzukochen.  Für diese Art der Fotografie wird das sogenannte Foodstyling angewandt und hat den Zweck ein einzelnes Produkt, aber auch einen kompletten Speisenteller samt Beiwerk in die richtige Optik zu rücken.

 

Foodstyling


Es wird ausschließlich fürs Auge gearbeitet, der Geschmack ist für diese Art der Fotografie nebensächlich. Ich habe bereits im Fernsehen verfolgt, wie dies vonstatten geht und fand es sehr interessant, wieviele Hilfsmittel dazu genommen werden um zum Beispiel einen frisch angerichteten Salat darzustellen, als wenn er gerade eben im eigenen Garten beim Morgentau geerntet wurde.

Wie ihr auf meinem Bild seht übe ich noch, aber es kann nur besser werden oder?

 

Auch dürfen die Produkte nicht „in sich zusammenfallen“. Solch ein Fotoshooting dauert seine Zeit und alles muß bis zum Schluss halten. Ich denke da noch an mein Eis, welches ich für eine Aktion fotografiert hatte. Toll angerichtet, mit Dekoration, Soße und vieles mehr. Bis ich dann endlich soweit war und fotografieren wollte, schmolz das Eis langsam  aber für meine Zwecke war es da noch okay. Vielleicht hätte ich das Anrichten im Schubfach der Kühltruhe machen sollen?

 

Früher wurden für diese Art der Fotografie ja oft Attrappen genommen, die aussahen wie echt – heute werden in der Regel echte Lebensmittel verwendet (hier sind natürlich absolut frische und makellose Produkte notwendig), die mit Hilfsmitteln aufgepeppt werden. Wie auch ein kleines Mittel im Bier, damit der Schaum einige Zeit Bestand hast. Ich finde das auch nicht verwerflich, schließlich hat ein frisch gezapftes Bier auch solch eine Schaumkrone, nur hält diese nicht so lange, bis das richtige Foto für ein Werbeplakat geschossen ist. Es gehören dazu dann noch frische Wassertropfen am Glas um das Getränk auch frisch gekühlt erscheinen zu lassen.
Das Foodstyling bekommt in nachhinein seine Perfektion, wenn am Computer noch kleine Fehler verbessert wurden.

 

Foodstyling

 

Ich finde das Thema höchst interessant. Noch bin ich am üben, allerdings ganz ohne Hilfsmittel. Aber wenn man sich ein bischen schlau macht, kann man den einen oder anderen Tipp beachten und somit auch gelungene Speisen auf dem eigenen Blog präsentieren. Hier hätte ich die oberen Noppen der Schokolade auch ein bischen glätten können 😉

 

 

 

Wie seht ihr das? Das Auge isst doch mit – habt ihr für Eure Fotos auch schon nachgeholfen oder wollt ihr es in Zukunft auch einmal ausprobieren?

 

 

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