Buchvorstellung Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer von B. Rose

Barbara Rose: Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer

Barbara Rose: Johnny Cowboy

 

Verlag: Coppenrath Verlag

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.02.2015

Autorin: Barbara Rose

Altersempfehlung: 7 – 9 Jahre

Gebundene Ausgabe, mit 112 Seiten

Preis: 7,95 € – jetzt direkt beim Verlag bestellen – klick!

 

 

Worum geht es? Der Klappentext:

Yeeeha! Hier kommt Johnny Cowboy! Direkt aus dem Wilden Westen zieht er mit seiner Familie in Samuels Stadt, und zwei Indianer haben sie auch noch mitgebracht … Zuerst denken alle, Frau Minzenmai hätte wieder einen ihrer verrückten Einfälle – so wie sie die Klasse mit Brausepulver-Kugeln dazu überredet hat, ein Theaterstück aufzuführen. Aber die Lehrerin weiß selbst nicht, wie ihr geschieht, als plötzlich eine ganze Familie hoch zu Pferd in die Schulaula geritten kommt. Und auch die Zuschauer erkennen bald: Das ist kein Gag! Johnny und seine Familie sind wirklich waschechte Cowboys und sorgen ab jetzt für ziemlich viel Wirbel in der Stadt …

 

Mein Urteil:

Die Geschichte fängt gleich sehr merkwürdig an. Die Kinder einer Schulklasse üben für ein Theaterstück und plötzlich taucht „Johnny Cowboy“ mitsamt seinem Pferd „Pferd“ auf.  Die Lehrerin sagt zu ihm: „Du kommst zu spät zur Probe…“ – mh – die Klassenlehrerin meines Sohnes wüsste, auch wenn das Kind verkleidet ist, wer es ist bzw. dass dies kein Kind aus der Klasse ist. Aber so geht die ganze Geschichte leider weiter.

Alles in allem ist mir die ganze Geschichte einfach zu unrealistisch. Ich liebe Fantasiegeschichten, diese Geschichte erzählt aber von einer Schulklasse, von zwei Jungen die Blutsbrüder werden (Samuel und eben Johnny Cowboy), das ganze Dorf ist in die Geschichte eingebunden – aber für meinen Geschmack total überzogen.

 

Wie sich herausstellt ist Johnny Cowboy mit seiner Familie (alles echte Cowboys) und einem ganzen Indianerstamm in das kleine Dorf gezogen in dem Samuel – genannt Sam – lebt. Ein Onkel ist verstorben und sie haben hier ein riesen Grundstück geerbt – und als hätten sie nichts anderes zu tun sind sie natürlich gleich alle umgezogen.

Innerhalb von diesen zwei Wochen haben sie auf diesem Grundstück ein „gigantisches“ Holzhaus errichtet, daneben einen Stall, Pferdeweiden eingezäunt und einen Reitplatz geschaffen. Weiterhin geplant ist ein Wildwest-Vergnügungspark welcher innerhalb der nächsten 4 Wochen mitsamt Wildwasserrutsche in der Art einer Achterbahn auch fertig gestellt wird.

Zwischendurch bestellen die Indianer mit Rauchzeichen Pizza und früh morgens um 05.00 Uhr steht das halbe Dorf am Straßenrand, geweckt von einer riesen Bisonherde welche auf den Weideplatz getrieben wird. Diese haben die Cowboys sonst woher für ihren Wildwestpark geholt.

Oh man, so viel unsinnige Fantasie hat nicht einmal mein Sohn wenn er einen Aufsatz in der Schule schreiben soll.

 

Für dieses Buch gibt es von mir leider keine Kaufempfehlung.

 

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Dieses Buch habe ich kostenlos über   BdB-logo-small2   zum Rezensieren erhalten.

 

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